Simon Unge tritt Shitstorm gegen MediaKraft los

| 21. Dezember 2014 | Keine Kommentare
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Immer wieder hört man Horrorgerüchte von diversen großen Netzwerken. Doch selten redet einer der betroffenen YouTuber so offen über die Probleme, wie es Simon Unge gestern getan hat.

MediaKraft

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Simon Unge ist seit mit seinen Kanälen „Ungespielt“ und „Ungefilmt“ seit ca. einem Jahr in dem Netzwerk MediaKraft. In seinem gestern veröffentlichten Video erzählt er von seinen Erwartungen, die er mit dem Beitritt verbunden hat und wie diese Erwartungen dann zerschlagen wurden. In seiner Wahrnehmung hat er so gut wie keinen Support von Mediakraft erhalten, musste aber seine Werbeeinnahmen mit dem Netzwerk teilen. Mediakraft konnte durch Unges Kanäle also die Reichweite (und damit ihre Werbeeinnahmen) steigern, hat angeblich aber nichts oder nur sehr wenig Gegenleistung erbracht.

Ein solches Vorgehen ist natürlich überall da anzutreffen, wo ein paar Investoren möglichst viel Geld erwirtschaften wollen. In solchen Unternehmen geht es oft nicht darum anderen zu helfen, sondern möglichst viel Geld in die Tasche der Investoren zu schaufeln. Den Mitarbeitern kann man dabei oft keinen Vorwurf machen. Diesen wird oft ein tolles Startup-Gefühl mit einem coolen, dynamischen Team vermittelt. Wenn es dann soweit ist, dass die Firma verkauft wird, bleiben genau diese Mitarbeiter auf der Strecke, während die Anteilseigner sich mit der dicken Kohle aus dem Staub machen.

Die Anwaltskeule

Simon Unge wollte sich nicht mehr ausbeuten lassen und das Netzwerk verlassen. Es wäre ein einfacher und unspektakulärer Deal geworden. Simon geht und keiner bekommt etwas mit. Doch MediaKraft hätte damit zwei reichweitenstarke Kanäle verloren. Ein Umstand, den natürlich die Investoren sofort bemerken würden. Diese kennen sich zwar nicht so sehr mit menschlichen Schicksalen aus, umso besser jedoch mit Zahlen. Wenn dann plötzlich über 30.000.000 Aufrufe im Monat wegfallen, fällt das auf.

So wurde dem guten Simon damit gedroht sein Leben finanziell zu zerstören und ihn in die Privatinsolvenz zu treiben. Eine Taktik, die bei vielen Familienvätern ggf. Wirkung zeigt. Nicht so bei Simon. Er macht in seinem Video deutlich, dass er nicht viel besitzt, was man ihm wegnehmen kann und er auch nicht viel benötigt um glücklich sein.

Simon steht auf um sich gegen diese Ungerechtigkeit zu wehren. In meinen Augen völlig zurecht. Es ist eine Sache, wenn man das Netzwerk seinen Versprechungen nicht Folge leistet. Aber eine ganz andere, wenn ein Mitarbeiter des Netzwerkes damit droht ein Leben zu zerstören.

#Freiheit für Unge

Eine große Gemeinde an YouTubern und Fans steht geschlossen hinter Simon Unge und unterstützt ihn. Genau aus diesem Grund habe ich auch den Artikel hier verfasst und ebenfalls seinen neuen Kanal abonniert, obwohl ich das nicht mal bei seinen alten Kanälen getan habe. Wenn sich wirklich alles so zugetragen hat, wie Simon Unge es beschrieben hat, dann ist das eine absolute Frechheit von MediaKraft und dann haben sie auch den hereinbrechenden Shitstorm mehr als verdient.

Sollte es noch weitere YouTuber wie Simon Unge geben, denen das Netzwerk die Pistole auf die Brust setzt, dann hoffe ich, dass sein Beispiel diesen Leuten den Mut verleiht das gleiche zu tun. Lasst euch nicht veräppeln!

UPDATE

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Kategorie: News

Über den Autor ()

Dennis bezeichnet sich selbst als Casual-Gamer. Am liebsten spielt er Rollenspiele und Shooter. Außerdem administriert und programmiert er diese Webseite. Wenn Dennis mal nicht an seinem Rechner sitzt, verbringt er Zeit mit seiner Familie oder geht in den Bergen wandern. Ihr findet Dennis auch bei Google+!

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