The Witcher 3 – Wild Hunt – Gamescom 2013

| 2. September 2013 | 5 Kommentare
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The Witcher 3 Wild Hunt

Das Absolute Highlight dieser Gamescom war wohl Witcher 3. Leider hat man am öffentlichen Stand von CD Project nur ein den schon bekannten Trailer von E3 begutachten. In der Business Area der Gamescom gab es dann aber auch das Spiel dann aber auch live im Gameplay zu sehen. Wir wollten uns dann doch selbst ein Bild davon machen, ob der Witcher diese ganzen Awards wirklich verdient hat. Grund genug sich die Präsentation und den Witcher-Stand in der Business Area nicht entgehen zu lassen! Die gezeigte Quest hatte es dann auch gleich in sich, doch dazu später mehr.

The Witcher 3 Wild Hunt Setting

In The Witcher 3 betritt man eine Welt, die 4-5 mal größer ist als die des Vorgängers. Man merkt auf jeden Fall, dass die Entwickler von CD Project viel Liebe zum Detail in das Spiel und besonders die riesige Welt gesteck haben. Den Spieler erwartet ein stimmiges, nordisches Setting, in dem es aber auch an größeren Städten nicht mangeln soll. Die Größte Stadt wurde dem mittelalterlichen Amsterdam nachempfunden und soll wirklich groß sein. Leider haben wir diese noch nicht zu Gesicht bekommen.

The Witcher 3 Stadt Artwork

The Witcher 3 – Stadt Artwork

Es soll aber auch südlichere Länderein geben, die sich von den nordischen unterscheiden. Da dort jedoch der Krieg bereits gewütet hat, sind diese Ländereien größtenteils zerstört. Um in dieser riesigen Welt zurechtzukommen gibt es auf der einen Seite mehrere Transportmittel, von denen wir in der Präsentation bereits zwei bestaunen durften. Zum einen haben wir das klassische Pferd, durften aber auch mit einem kleinen Boot über das Meer schippern.

Die Stadt Novigrad

Städte voller Leben

Jeder NPC dem wir auf unserem Weg begegnen hat einen eigenen Tagesablauf. Es soll keine NPCs geben, die einfach nur dumm in der Gegend herumstehen. Dies gibt dem Spiel eine zusätzliche Tiefe in der Atmosphäre. Auch das Handelssystem ist komplexer als in den meisten anderen Spielen. Kauft man einen Fisch in Meeresnähe, so kann man diesen im Gebirge durchaus gewinnbringend verkaufen. Umgekehrt macht man sicherlich Verluste. Man wird also durchaus mit einem gewissen Handelsgeschick gutes Geld erwirtschaften können.

Insgesamt ist die Welt sehr dynamisch. Nicht nur, dass all unser tun und handeln sich auf die Umwelt und das Spiel auswirkt gehört zum guten Ton, sondern auch dynamische Ereignisse und wechselhaftes Wetter wirken sich viel intensiver auf die Spielewelt aus, als man das bisher gewohnt ist. Versucht man beispielsweise einen Werwolf bei Nacht oder Vollmond anzugreifen, geht dies sicherlich in die Hose. Man muss sich die Umstände also zu Nutzen machen. Aber auch die vielen Tiere, die in den Wäldern und auf den Ebenen herumlaufen machen die Welt, durch die Gerald sich bewegt sehr lebendig. Ich hatte das Gefühl, ich könne noch Stundenlang herumlaufen und mir die Wunder in dieser Welt ansehen. Wenn es mal schnell gehen soll, gibt es natürlich auch eine Fast Travel Option, mit der man gewisse Orte auf der karte im Handumdrehen erreicht ohne Stundenlang dorthin reisen zu müssen.

Monster in The Witcher 3

Doch natürlich laufen hier nicht nur freundliche Tiere herum. Bei den Monstern, die uns im Laufe der Präsentation begegnen kommt keine Langeweile auf. Das erste Monster hat gleich eine interessante Spezialfähigkeit. Es kann die Umgebung verdunkeln, sodass wir nicht genau erkennen können, aus welcher Richtung es uns angreifen wird. Das Macht den Kampf ungemein spannend!

In der ersten großen Quest, die wir annehmen erzählen uns die Dorfbewohner von einer Art Geist, der nun beginnt Menschen zu töten. Wärend die erste hälfte des Dorfes will, dass wir das Monster erledigen, will die zweite Hälfte, dass wir verschwinden. Wir stellen also ein paar Nachforschungen an um herauszufinden, um welches Monster es sich handelt. Hilfreich sind uns dabei die Witcher-Sinne (freie Übersetzung von mir), welche uns Dinge erkennen lassen, die dem gewöhnlichen Auge möglicherweise verborgen bleiben. Recht schnell finden wir heraus, dass es sich um einen Leshen handelt.

The Witcher 3 Wild Hunt Geralt uses Igni to torch leshen

Das Bestiarium

Gerald kann dazu in seinem Bestiarium nachlesen, welche Besonderheiten diese Art von Monster mit sich bringt. Leider erfahren wir auch, dass dieses Monster eine Art menschlichen Wirt braucht. Dieser muss ebenfalls getötet werden um das Biest vollständig auszulöschen.

Da wir das Biest auslöschen wollen, jedoch auch einer der Dorfbewohner dafür sterben muss, stellen wir den Anführer der Gruppe, welches das Monster tot sehen will vor diese Wahl. Das makabere daran. Der Wirt ist seine eigene Frau. Trotzdem stimmt der Mann zu.

Wir verschwinden wieder in den Wald und machen uns daran das Ungetüm seinem Schicksal zuzuführen. Das wird ein harter und interessanter Kampf, den ich hier erstmal nicht spoilern werde. Doch als wir mit der Trophäe zu den Dorfbewohnern zurückkehren, haben diese wissentlich die falsche Person getötet. Den Anführer ihrer Gegner.

Dieses vorgehen zeigt uns, dass die Monster nicht immer nur in den Körpern irgendwelcher Bestien stecken, sondern auch in dem einen oder anderen Menschen.

Gerald

Diese große Welt mit ihren sonnigen und dunklen Seiten soll aber gar nicht der Mittelpunkt des Spiels sein. Die Entwickler wollen ganz besonders Gerald in den Mittelpunkt rücken. Deshalb wird es viele spannende und tiefgehende Aufgaben stellen, die sich auf Gerald auswirken werden. Natürlich kann man auch die Speicherstände aus dem Vorgänger übernehmen, falls man diesen gespielt hat.

Doch auch, wer den Vorgänger nicht kennt, wird voll auf seine Kosten kommen. Die Story ist relativ unabhängig vom Vorgänger und bietet auch Neueinsteigern einen schnellen Einstieg.

The Witcher Wild Hunt wird für PC, PS4 und die XBox One erscheinen und ein Let’s Play hier auf Let’s Play It wird wohl unausweichlich sein. In den nächsten Monaten werden wir euch wohl noch mit mehr Informationen zu diesem großartigen Spiel füttern.

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Kategorie: Game News

Über den Autor ()

Dennis bezeichnet sich selbst als Casual-Gamer. Am liebsten spielt er Rollenspiele und Shooter. Außerdem administriert und programmiert er diese Webseite. Wenn Dennis mal nicht an seinem Rechner sitzt, verbringt er Zeit mit seiner Familie oder geht in den Bergen wandern. Ihr findet Dennis auch bei Google+!

Kommentare (5)

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  1. Fatl0r sagt:

    N1ce! DAs hört sich genau nach dem Spiel an, auf das ich schon so lang gewartet hab. Du weißt nicht wann das rauskommt oda?

    • Dennis sagt:

      Leider erst nächstes Jahr. Ein genaueres Release-Date konnte man uns leider noch nicht nennen. Ich hoffe aber, dass es nicht zu lange auf sich warten lässt. Aber lieber ein abgerundetes Spiel bekommen, als eines mit Bugs oder halbherzigem Content!

      • Fatl0r sagt:

        Schade! Das dauert dann ja noch sooooo lang

      • Nesa sagt:

        Find ich gar nicht mal so schlecht, muss den 2er noch durchspielen und das dauert wohl noch, weil ich’s so selten an den PC schaff:(

        • Dennis sagt:

          Ich habe die beiden ersten Teile auch noch auf dem Rechner. Was mir dort jedoch fehlt ist die umfangreiche Freiheit einer Open World. Ich weiß also gar nicht, ob ich den zweiten Teil vorher noch durchspielen soll oder nicht 🙂

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